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Episodes
Menschen und Glauben entwickeln sich! Und immer mehr Christen stellen fest, dass ihr Glaube nicht mehr passt.
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
Movecast will Umzugshelfer sein, damit Menschen mit ihrem Glauben ein neues Zuhause finden.
Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
Genau um diese Fragen geht es bei Movecast!
Menschen und Glauben entwickeln sich! Und immer mehr Christen stellen fest, dass ihr Glaube nicht mehr passt.
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
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Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
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Episodes

4 days ago
4 days ago
In dieser Folge von Movecast beschäftigt sich Martin Benz mit der faszinierenden Verbindung zwischen dem Hohelied und der Idee der Allversöhnung.
Wahre Liebe kann nicht auf einem Drohszenario wie der ewigen Verdammnis basieren. Sie muss ein Akt der Freiwilligkeit sein. Im Gegensatz zu anderen antiken Texten (und auch Genesis 3) zeigt das Hohelied eine Liebe ohne Dominanz, Gewalt und Machtausübung. Mann und Frau begegnen sich absolut ebenbürtig. Die Qualität der Liebe im Hohelied ist vollkommen frei von Zwang. Diese Qualität der Liebe lässt sich auf unsere Beziehung zu Gott übertragen. Wenn man das Hohelied nicht nur als erotische Literatur liest, sondern als Allegorie für die Liebe zwischen Gott und seiner Kirche, zwischen Gott und seinem Volk oder zwischen Gott und den Menschen, dann dürfen wir nicht länger an eine Liebe denken, die letztlich doch an ein Drohszenario, Strafe, Gewalt und ewiger Verlorenheit geknüpft ist. Gott liebt uns nicht erst, wenn wir ihn lieben. Seine Liebe ist einseitig und galt uns schon, als wir noch „Sünder“ waren (Römer 5,8).
Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank!
Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.
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Musik: Craig Riley - Mountain Morning
Label: Audio Hero
Album: Good Beginnings
Alternate Versions: 4
License: Music Track

Wednesday Jan 28, 2026
Wednesday Jan 28, 2026
In dieser Episode setzt sich Martin Benz kritisch mit dem Thema Evangelisation auseinander. Er reflektiert seine eigene Vergangenheit als „leidenschaftlicher“ Missionar und analysiert, wie bestimmte theologische Denkmuster und Bibelstellen die Idee der Evangelisation in etwas Bedrückendes oder sogar Toxisches verwandeln können. Er plädiert für eine „ganzheitliche Evangelisation“, die den Menschen nicht als verdorbenes Missionsobjekt ansieht, sondern Gottes Liebe und die Schönheit des christlichen Lebensentwurfs in den Mittelpunkt stellt.
Inhaltsangabe
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Einleitung & Buchprojekt: Martin Benz stellt sein neues Buch „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ vor, das Ursachen für Entfremdung von der Kirche untersucht und „Zutaten“ für eine gesunde Kirche der Zukunft liefert.
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Persönliche Rückschau: Er berichtet von seinen Anfängen beim Missionswerk „Aktion in jedes Haus“ (AJH) und wie er später als Pastor hohen Evangelisationsdruck auf seine Gemeinde ausübte.
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Analyse toxischer Denkmuster:
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Negatives Menschenbild: Kritik an der isolierten Nutzung von Bibelversen (z. B. Römerbrief), die den Menschen als rein „verdorben“ darstellen.
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Weltablehnung: Warnung vor einer „Wir gegen die Welt“-Mentalität, die alles außerhalb des christlichen Kosmos als böse abwertet.
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Moralischer Druck: Die Überforderung durch Sätze wie „Du bist die einzige Bibel, die Menschen lesen“.
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Angst-Motivation: Kritik an der Vorstellung, man sei für das „Blut“ (die Rettung) anderer verantwortlich.
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Theologische Weichenstellung: Benz erklärt den Unterschied zwischen rein erlösungstheologischem Denken (Fokus auf Sünde) und schöpfungstheologischem Denken (Fokus auf die Gottebenbildlichkeit des Menschen).
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Alternative Vision: Vorstellung einer Mission als „gewaltlose Werbung für die Schönheit eines Lebenskonzepts“ (nach Fulbert Steffensky).
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COOL R & B, EYE WONDER, Label: Sound Ideas, Album: Club Elements. License: Sound Effect
My Bed of Roses, Label: Audio Hero, Album: Eternal Optimist, Alternate Versions: 3, License: Music Track

Sunday Jan 11, 2026
MC 221: Was ist mit Menschen, die sich nicht für Jesus entscheiden können?
Sunday Jan 11, 2026
Sunday Jan 11, 2026
Ein Erlebnis mit einem schwerbehinderten Mädchen führt zu einer tiefen theologischen Auseinandersetzung mit der Erbsündenlehre, dem Schicksal unevangelisierter Menschen und der Hoffnung auf eine wundervolle Wiederherstellung.
Zeitstempel
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00:00 – Intro
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01:00 – Seminarankündigungen „Bibelverständnis“
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04:10 – Begegnung mit dem schwerbehinderten Mädchen
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06:50 – Die Hoffnung auf Wiederherstellung (Lazarus-Motiv)
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10:15 – Die Grausamkeit der klassischen evangelikalen Dogmatik
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15:15 – Das Problem der Mündigkeit und des IQ-Schwellenwerts
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18:00 – Provokation: Abtreibung als „Rettungsweg“?
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20:40 – Allversöhnung als würdige Lösung Gottes
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28:30 – Persönliche Reflektion & Outro
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Album: Good Beginnings
Alternate Versions: 4
License: Music Track

Monday Dec 29, 2025
Monday Dec 29, 2025
In dieser Folge hinterfragt Martin Benz die oft exklusiv genutzte Bibelstelle „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Kaum ein Vers wird öfters zitiert, wenn Menschen auf eine Entscheidung für Jesus aufmerksam gemacht werden sollen. Er analysiert den Kontext des Gesprächs zwischen Jesus und seinen Jüngern und stellt die provokante Frage, ob die Errettung wirklich an einer menschlichen Willensentscheidung hängt oder ob Gott in Jesus bereits die gesamte Menschheit mit sich versöhnt hat. Er plädiert für ein Verständnis, das Jesus nicht als moralischen Wegweiser, sondern als die vollendete Tat Gottes sieht, die über menschliche Anstrengung und Willensstärke hinausgeht.
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Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

Sunday Dec 14, 2025
Sunday Dec 14, 2025
Professor Jan Loffeld, Theologe aus Utrecht, diskutiert sein Buch "Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt", das die religiöse Indifferenz in der modernen Gesellschaft beleuchtet. Er beschreibt die dritte Phase der Säkularisierung als "Apatheismus", gekennzeichnet durch Gleichgültigkeit gegenüber der Gottesfrage, die nicht durch fehlende Argumente, sondern durch konkurrierende Lebenserfüllungsoptionen entsteht. Loffeld argumentiert, dass die Kirche oft versucht hat, sich übermäßig an eine humanistische Gesellschaft anzupassen, wodurch sie ihre unterscheidbare, transzendente Botschaft verlor und überflüssig wurde. Er plädiert dafür, dass die Kirche die Konturen des Evangeliums als alternatives "Counternarrative" klarer hervorhebt und die Souveränität Gottes respektiert. Trotz der Realität einer schrumpfenden Minderheitenkirche sieht er die Zukunft in einer Kirche, die das Evangelium als ihre wichtigste Ressource ernst nimmt.
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Sunday Nov 30, 2025
MC 218: Glaube ich noch an den Teufel?
Sunday Nov 30, 2025
Sunday Nov 30, 2025
In diesem Movecast geht es um den Teufel und das Böse. Martin Benz erklärt, dass er den Teufel und Dämonen nicht als personifizierte Wesen betrachtet. Diese Vorstellung stammt historisch eher aus den Pseudepigraphen des Judentums und führt zu erheblichen theologischen Problemen. Er bekräftigt jedoch seinen Glauben an die reale, metaphysische Macht des Bösen, das sowohl in individuellen Taten als auch in systemischen Strukturen wirkt. Biblische Begriffe wie "Teufel" oder "Dämonen" sind oft phänomenologische Metaphern für dieses Böse, wobei die Botschaft Jesu die Überwindung dieser Macht durch seine Kraft, Liebe und Auferstehung ist. Als eigentliche Ursünde identifiziert er jede Form der Entmenschlichung. Darum wird das Böse am besten durch Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit überwunden.
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Friday Nov 21, 2025
Friday Nov 21, 2025
Im Sommer 2025 waren wir als Familie drei Wochen in Uganda. Wir haben dort das Schulprojekt einer guten Freundin besucht. Vor Ort konnten wir miterleben, wie Liebe und Fürsorge das Leben ganz vieler Kinder zum Blühen bringt. Auch wenn man sich manchmal der Armut und dem Leid in der Welt gegenüber ohnmächtig fühlt, zeigt dieses Beispiel, wie der Traum von Menschlichkeit durch das Engagement einiger weniger Wirklichkeit werden kann. Die Geschichte von Heike Rabus und ihren Mitarbeitern hat uns fasziniert und wir wollen euch mit dieser Folge an dieser Faszination teilhaben lassen. Zum Gespräch eingeladen haben wir Heike Rabus und Christoph Rankers vom deutschen Verein Namataba.
Mehr Informationen zur Schule in Namataba findest du hier: https://namataba.org/
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Monday Nov 10, 2025
MC 217: Allversöhnung - wozu dann missionieren und anständig leben?
Monday Nov 10, 2025
Monday Nov 10, 2025
Immer wieder wird behauptet, dass Mission und Gehorsam unnötig werden, wenn die Allversöhnung stimmt. Wenn alle in den Himmel kommen, dann kann ich ja leben wie ich will und Evangelisation wird überflüssig. Aber genau das entlarvt ja nur die unzureichende und oft toxische Motivation, die hinter Evangelisation und Gehorsam stecken. Martin Benz und Martin Thoms gehen genau dieser Fragestellung nach und zeigen auf, warum gerade die Allversöhnung Mission und Ethik vom Kopf auf die Füße stellt.
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Saturday Nov 01, 2025
MC 216: Die Schönheit eines nicht notwendigen Glaubens
Saturday Nov 01, 2025
Saturday Nov 01, 2025
In diesem Movecast argumentiert Martin Benz beherzt für die Idee eines "nicht notwendigen Glaubens". Er kritisiert, dass der traditionelle Glaube die Liebe zu Gott erzwingt, indem er mit der Drohung einer Hölle arbeitet, was wahre Liebe und eine freie Entscheidung unmöglich macht. Stattdessen plädiert er dafür, Gott freiwillig um seines Wesens willen zu lieben, da dies die einzige Grundlage für eine ehrliche und aufrichtige Beziehung ist.
Kernargumente:
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Abschaffung des Droh-Szenarios: Die Allversöhnung nimmt die ewige Verdammnis und die Hölle als ultimatives Droh-Szenario vom Tisch.
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Wahre Freiheit der Entscheidung: Eine Entscheidung für Gott ist nur dann wirklich freiwillig, wenn die Alternative (die Entscheidung gegen Gott) keine schlimmsten aller vorstellbaren Konsequenzen (wie die Hölle) nach sich zieht.
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Liebe um Gottes willen: Wenn der Glaube nicht notwendig ist, um die Hölle zu vermeiden, sind Menschen befreit, Gott wirklich um seiner selbst willen zu lieben.
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Ablehnung der "erpressten" Liebe: Der traditionelle Glaube erpresst die Liebe der Menschen, da sie Gott immer auf der "Hintergrundfolie einer ewigen Verdammnis" gehorchen, was der Grundlage einer aufrichtigen Beziehung widerspricht.
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Fokus auf göttliche Attribute: Wahre Liebe entsteht durch die Faszination von Gottes Wesen und den in Jesus Christus geoffenbarten Attributen (Erbarmen, Güte, Zuwendung, Demut) – nicht durch die Angst vor Strafe.
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Glaube ist Vertrauen, nicht Zustimmung: Glaube ist in erster Linie Vertrauen und nicht nur die gedankliche Zustimmung zu Dogmen. Dieses Vertrauen kann nicht entstehen, wenn die Basis der Beziehung ein Droh-Szenario ist.
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Tuesday Oct 21, 2025
MC 215: Jesus und die Hölle
Tuesday Oct 21, 2025
Tuesday Oct 21, 2025
Martin Benz und Martin Thoms sprechen in diesem Podcast über Jesus. Immer wieder wird behauptet, dass niemand mehr über die Hölle gesprochen hat, als Jesus. Stimmt das und wenn ja, was hat er mit Hölle gemeint? Und welchen Weg beschreibt Jesus, um dem, was er Hölle nennt, zu entkommen?
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