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Episodes
Menschen und Glauben entwickeln sich! Und immer mehr Christen stellen fest, dass ihr Glaube nicht mehr passt.
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
Movecast will Umzugshelfer sein, damit Menschen mit ihrem Glauben ein neues Zuhause finden.
Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
Genau um diese Fragen geht es bei Movecast!
Episodes

Sunday Apr 30, 2017
MC 24: Geschichten der Barmherzigkeit - Die blutflüssige Frau 1
Sunday Apr 30, 2017
Sunday Apr 30, 2017
Ganz bewusst möchte ich in meinen podcasts Geschichten der Barmherzigkeit erzählen. Anhand verschiedener Ereignisse im Leben Jesu möchte ich deutlich machen, wie die Liebe und das Erbarmen Jesu aussehen, sein Wille Menschen ihre Würde zurückzugeben, sie von negativen Konsequenzen in ihrem Leben zu befreien und komplett wiederherzustellen. Ermutigende Geschichten der Barmherzigkeit, die in uns selbst Leidenschaft, Glauben und Hoffnung wecken sollen. In zwei Teilen schildere ich die Heilung der blutflüssigen Frau und zeige auf, wie man sich diese Sache vom jüdischen Hintergrund historisch vorstellen muss.

Friday Apr 21, 2017
MC 23: Schöpfungskräfte - die dritte Schublade
Friday Apr 21, 2017
Friday Apr 21, 2017
Darf man Yoga machen? Sind Demeter Produkte Sünde? Sollte man sich auf tradiotionelle chinesische Medizin einlassen? Meistens beurteilen wir Dinge anhand von zwei Schubladen: Gott und Teufel, richtig und falsch, gut od böse. Das Prinzip der Schöpfungskräfte könnte helfen, aus dem schwarz-weiss herauszukommen und eine weitere Schublade zu haben, um Dinge beurteilen zu können.

Tuesday Apr 11, 2017
MC 22: SEI-Q - Ganzheitlich glauben und leben, Teil 3
Tuesday Apr 11, 2017
Tuesday Apr 11, 2017
Wie kam es, dass viele Jahrhunderte lang der Verstand dominierte und was hat die Esoterikwelle mit dem SEI-Q zu tun? Zudem gehe ich der Frage nach, wie das Sprachengebet unseren spirituellen Quotienten erhöhen kann.

Thursday Mar 30, 2017
MC 21: SEI-Q - ganzheitlich glauben und leben, Teil 2
Thursday Mar 30, 2017
Thursday Mar 30, 2017
In dieser Episode geht es um Emotionale Intelligenz und um Spirituelle Intelligenz. Was bedeuten sie und welche Rolle spielen sie für unseren Glauben? Und ich beschreibe ein biblisches Wort, dass die Idee des SEI-Q wunderbar zusammenfasst.

Thursday Mar 23, 2017
MC 20: SEI-Q - ganzheitlich glauben und leben, Teil 1
Thursday Mar 23, 2017
Thursday Mar 23, 2017
SEI-Q, was ist denn das? Ich glaube das menschliche Wesen besteht aus drei Betandteilen. Sie sind wichtig für unsere Wahrnehmung der Welt und für die gesunde Entwicklung unseres Lebens. Es geht um unseren Verstand, unsere Emotionen und unseren Geist. Alle drei brauchen Input und Output, alle drei sind wichtig für unsere Gottesbeziehung.
In diesem Movecast geht es um den Verstand, den IQ, aus was er sich zusammensetzt und wie man damit Gott lieben kann.
Webseite von IGW: www.igw.edu
Webseite der Vineyard Basel: www.vineyard-basel.ch

Tuesday Mar 07, 2017
MC 19: Eros und Agape - Warum Gottes Liebe so anders ist
Tuesday Mar 07, 2017
Tuesday Mar 07, 2017
Die Agape ist eine besondere Form von Liebe‚ die sich durch Spontaneität und Unmotiviertheit auszeichnet. Sie kommt nicht zustande durch den Wert dessen, auf den sie sich richtet, sondern sie bringt Wert beim Geliebten zustande.
Eros als das Streben nach dem, was einem fehlt und man braucht. Agape als Gönnen, Schenken, Zuvorkommend, der andere zuerst.

Wednesday Feb 22, 2017
MC 18: Flughöhe - was dem Leben Auftrieb verleiht.
Wednesday Feb 22, 2017
Wednesday Feb 22, 2017
Das Leben bringt immer wieder Zeiten mit sich, in denen unser Leben in den Sinkflug oder Sturzflug geht. Probleme, Krisen, Krankheiten oder andere Herausforderung kosten uns Flughöhe des Lebens. Wer nichtgenug Flughöhe hatte steht in der Gefahr am Boden zu zerschellen oder zu zerbrechen.
Was sind denn die Dinge im Leben, die uns Flughöhe verleihen, die uns Auftrieb geben, damit wir Zeiten des Sinkflugs gut überstehen können?
Erwähntes Buch: Gordon MacDonald - Zurück zur ersten Liebe
Jethro Prinzip: Exodus 18

Monday Feb 06, 2017
MC 17: Warum Ur-Oma Hilde nicht Schuld ist: der Mythos der Vorfahrenschuld.
Monday Feb 06, 2017
Monday Feb 06, 2017
Immer wieder bekommen Christen zu hören, dass ihre Probleme, ihre Nöte, Ängste oder Depressionen von einer Belastung durch die Vorfahren kommen. Die sogenannte Vorfahrenschuld. Es ist dieser Gedanke, dass die Schuld meiner Vorfahren mich unter einen Fluch oder eine dämonische Bindung gebracht hat und ich nun von diesem Fluch der Vorfahren freigesprochen werden muss, weil sonst der Teufel ein Anrecht auf mein Leben hat.
Man ist in der Opferrolle für etwas, wozu man selbst nichts beigetragen hat.
Ich halte diese Theorie für unhaltbar und sogar schädlich. Sie ist in krasser Weise unbiblisch und geistert doch durch die Köpfe vieler Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu. Der Einfluss unserer Eltern auf unser Verhalten und unseren Charakter ist unbestritten und braucht oft Veränderung unserer Denkmuster und das Überwinden von Lebenslügen. Aber mit einem Fluch, mit dem Teufel und Vorfahrenschuld hat das nichts zu tun.
Abgeleitet wird diese Vorstellung v.a. von Ex 20, 5: Du sollst dich vor anderen Göttern nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten.
Aber gerade in diesem Punkt korrigiert sich die Bibel selbst:
Hesekiel 18,1 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 18,2 Was habt ihr unter euch im Lande Israels für ein Sprichwort: «Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden»? 18,3 So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. 18,4 Denn siehe, alle Menschen gehören mir; die Väter gehören mir so gut wie die Söhne; jeder, der sündigt, soll sterben.
18,5 Wenn nun einer gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt, 18,6 der von den Höhenopfern nicht ißt und seine Augen nicht aufhebt zu den Götzen des Hauses Israel, der seines Nächsten Weib nicht befleckt und nicht liegt bei einer Frau in ihrer Unreinheit, 18,7 der niemand bedrückt, ... der nach meinen Gesetzen lebt und meine Gebote hält, daß er danach tut: das ist ein Gerechter, der soll das Leben behalten, spricht Gott der HERR.
18,10 Wenn er aber einen gewalttätigen Sohn zeugt, der Blut vergießt oder eine dieser Sünden tut, 18,11 während der Vater all das nicht getan hat: wenn er von den Höhenopfern ißt ... seine Augen zu den Götzen aufhebt und Greuel begeht, 18,13 auf Zinsen gibt und einen Aufschlag nimmt - sollte der am Leben bleiben? Er soll nicht leben, sondern weil er alle diese Greuel getan hat, soll er des Todes sterben; seine Blutschuld komme über ihn.
18,14 Wenn der dann aber einen Sohn zeugt, der alle diese Sünden sieht, die sein Vater tut - wenn er sie sieht und doch nicht so handelt, 18,15 nicht von den Höhenopfern ißt, seine Augen nicht aufhebt zu den Götzen des Hauses Israel, ..., sondern meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt: der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen, sondern soll am Leben bleiben. 18,18 Aber sein Vater, der Gewalt und Unrecht geübt und unter seinem Volk getan hat, was nicht taugt, siehe, der soll sterben um seiner Schuld willen. 18,19 Doch ihr sagt: «Warum soll denn ein Sohn nicht die Schuld seines Vaters tragen?» Weil der Sohn Recht und Gerechtigkeit geübt und alle meine Gesetze gehalten und danach getan hat, soll er am Leben bleiben. 18,20 Denn nur wer sündigt, der soll sterben. Der Sohn soll nicht tragen die Schuld des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Schuld des Sohnes, sondern die Gerechtigkeit des Gerechten soll ihm allein zugute kommen, und die Ungerechtigkeit des Ungerechten soll auf ihm allein liegen. 18,21 Wenn sich aber der Gottlose bekehrt von allen seinen Sünden, die er getan hat, und hält alle meine Gesetze und übt Recht und Gerechtigkeit, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben. 18,22 Es soll an alle seine Übertretungen, die er begangen hat, nicht gedacht werden, sondern er soll am Leben bleiben um der Gerechtigkeit willen, die er getan hat. 18,23 Meinst du, daß ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? 18,24 Und wenn sich der Gerechte abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht und lebt nach allen Greueln, die der Gottlose tut, sollte der am Leben bleiben? An alle seine Gerechtigkeit, die er getan hat, soll nicht gedacht werden, sondern in seiner Übertretung und Sünde, die er getan hat, soll er sterben.

Friday Jan 27, 2017
Movecast 16: Warum die Jünger Jesu Teenager waren
Friday Jan 27, 2017
Friday Jan 27, 2017
Viele Gemälde und so gut wie alle Filme über Jesus und die Jünger zeigen diese Jünger als erwachsene Männer zwischen 25 und 50, teilweise mit ergrauten Schläfen. Nichts liegt der historischen Wahrheit ferner! Sie waren allesamt Teenager, die zwischen 15-18 Jahren waren. Was wir vor diesem Hintergrund über Jüngerschaft und Nachfolge lernen, das will dieser Podcast deutlich machen. Wenn Jesus dich als seinen Jünger oder seine Jüngerin beruft, dann glaubt er, dass du das Zeug dazu hast, all das zu tun, was er getan hat.
Die typischer jüdische Karriere:
In der Mischna erfahren wir: »Mit fünf Jahren [ist man geeignet] zum Bibellesen, mit zehn Jahren zur Mischna, mit dreizehn Jahren für die Gebote, mit fünfzehn Jahren für den Talmud, mit achtzehn Jahren für das Brautgemach, mit zwanzig Jahren [einen Beruf] zu erstreben, mit dreißig Jahren, zur Stärke, mit vierzig Jahren zur Einsicht, mit fünfzig Jahren zum Rat[geben], mit sechzig Jahren zum Alter, mit siebzig Jahren zum Greisenalter, mit achtzig Jahren zum hohen Alter, mit neunzig Jahren zum Gebeugtsein, mit hundert Jahren [ist man] wie ein Toter, fortgegangen und verschwunden aus der Welt.« (Abot V.21) Aus Robert Jütte, Leib und Leben im Judentum, Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2016
Ein Jünger
- war ständig bei Jesus: Mk.3,13ff Danach stieg Jesus auf einen Berg. Einige Männer hatte er aufgefordert mitzukommen; und sie waren mit ihm gegangen.
14-15 Zwölf von ihnen erwählte er zu Aposteln. Sie sollten ständig bei ihm bleiben und von ihm lernen. Er wollte sie mit dem Auftrag aussenden, die Botschaft von Gott zu predigen und Menschen von der Macht der Dämonen zu befreien.
- folgt ihm nach: Mk.1,16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Fischer, die auf dem See ihre Netze auswarfen, Simon und seinen Bruder Andreas. 17 Jesus sagte zu ihnen: »Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen.« 18 Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
- macht alles, was sein Rabbi tut: Joh.13, 13 Ihr nennt mich Rabbi und Herr. Das ist auch in Ordnung so, denn ich bin es ja. 14 Wenn nun ich, der Herr und der Rabbi, euch die Füße gewaschen habe, dann seid auch ihr verpflichtet, euch gegenseitig die Füße zu waschen. 15 Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit ihr genauso handelt.
Warum die Jünger so jung waren:
- Mt.10,42 Und wer einem dieser Kleinen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird nicht um seinen Lohn kommen.
- Mt.20,20 Da trat zu ihm die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, fiel vor ihm nieder und wollte ihn um etwas bitten. 21 Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Lass diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken.
- Mt.17,24 Als sie nach Kafarnaum kamen, traten die Beauftragten für die Tempelsteuer3 zu Petrus und fragten: "Zahlt euer Rabbi eigentlich keine Tempelsteuer?"25 "Natürlich!", sagte Petrus. Doch als er dann ins Haus kam, sprach Jesus ihn gleich an: "Was meinst du Simon, von wem erheben die Könige der Erde Zölle oder Steuern? Von ihren eigenen Söhnen oder von den anderen Leuten?"26 "Von den anderen Leuten", sagte Petrus. Da sagte Jesus zu ihm: "Also sind die Söhne davon befreit.27 Damit wir sie aber nicht vor den Kopf stoßen, geh an den See und wirf die Angel aus. Öffne dem ersten Fisch, den du fängst, das Maul. Dort wirst du einen Stater4 finden. Nimm ihn und bezahle damit die Tempelsteuer für mich und für dich."
Mehr Infos:
https://www.thattheworldmayknow.com/rabbi-and-talmidim
https://www.thattheworldmayknow.com/category/Audio (Age of the disciple)

Tuesday Jan 17, 2017
Movecast 15: Warum Jesus verheiratet war!
Tuesday Jan 17, 2017
Tuesday Jan 17, 2017
Ob Jesus verheiratet war ist ein umstrittenes Thema. Immer wieder sorgt diese Frage für Stoff in Filmen oder Romanen. Hatte er eine Liebschaft mit Maria Magdalena? Kannte Jesus Sexualität mit einer Frau? In dieser Episode von Movecast gehe ich genau dieser Frage nach und versuche anhand von zwei wichtigen Argumentationssträngen aufzuzeigen, warum es sehr plausibel ist, dass Jesus tatsächlich geheiratet hat. Und gleichzeitig zeige ich, dass er doch nicht verheiratet war, als er anfing das Reich Gottes zu verkündigen, denn inzwischen war er bereits verwitwet.
Der Text von Schalom Ben Chorin findet sich unter folgender Quelle: Neues Lexikon des Judentums, hrsg. von J.H. Schoeps, Gütersloh/München 1992, S.228f
Wichtige Bibelstellen dieses podcast:
