Unter kaum etwas leiden die Menschen heutzutage mehr wie unter fehlenden Kapazitäten. So vieles, dass man möchte und gut wäre, für das man aber keine Kapazitäten hat. Wir leben unser Leben bis ans Limit, bis an die Belastungsgrenze und wehe es ereignet sich etwas Unvorhergesehenes oder etwas braucht unsere verstärkte Aufmerksamkeit, dann gerät ganz schnell vieles aus den Fugen.

Im Alten Testament gibt es das Prinzip, dass ein Bauer sein Feld nicht bis an den Rand abernten durfte und auch keine Nachlese halten, damit der Arme, die Witwen und Weisen etwas zu essen haben. Könnte das nicht nur ein soziales, sondern auch ein geistliches Prinzip sein? Warnt uns Gott davor, unser Leben kräftemäßig, zeitlich und auch finanziell nicht bis an den Rand, bis ans Limit abzuernten? Dazu mehr in dieser Folge von Movecast.

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Erwähnte Bibelstellen:

  • Lev 23:22 Und wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du das Feld nicht bis an den Rand abernten. Du sollst auch keine Nachlese halten. Lass es für die Armen und Fremden übrig. Ich bin Jahwe, euer Gott!" 
  • Lev 19:9 Wenn ihr eure Ernte einbringt, sollst du das Feld nicht bis an den Rand abernten. Du sollst auch keine Nachlese halten. Lev 19:10  Auch in deinem Weinberg sollst du nicht nachlesen und das Heruntergefallene nicht aufheben. Lass es für die Armen und Fremden übrig. Ich bin Jahwe, euer Gott! 
  • Deu 24:19 Wenn du bei der Ernte eine Garbe auf deinem Feld vergessen hast, sollst du nicht umkehren, um sie zu holen. Sie soll dem Fremden, der Waise und der Witwe gehören, damit Jahwe, dein Gott, dich in all deinem Tun segnet. Deu 24:20  Wenn du Oliven von deinem Ölbaum abklopfst, sollst du nicht anschließend noch die Zweige absuchen. Was hängen bleibt, soll dem Fremden, der Waise und der Witwe gehören. 
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